Folge 8: Teufel

So der 31. Oktober ist geschafft und was läge da näher als mal über den Teufel zu reden. (Fabian zwingt mich dazu, zu erwähnen, dass ich auf Halloween anspiele.) Wer ist dieser Teufel? Gibt es ihn? Braucht man ihn? Ist es ein zweiter Gott? Anbetungswürdig? All dem gehen wir, dieses mal leider mit teuflisch schlechter Soundqualität, nach.

Shownotes:

 

Der Beitrag Folge 8: Teufel erschien zuerst auf IN YA FACE.

Veröffentlicht von Tobias Sauer

kath. Theologe, ScienceSlammer, Blogger und Initiator von DreifachGlauben.de sowie Ruach.jetzt. Auf der Suche nach einer Kirche von morgen mit dem Glauben der Menschen von heute.

3 Antworten auf “Folge 8: Teufel”

  1. Ich schon wieder 😀
    Was den Sinn von Exorzismus angeht… ich glaube, ich kann mir vorstellen, dass das in einigen Fällen durchaus Sinn hat. Unabhängig davon, ob jemand wirklich “besessen” ist oder nicht und ob es so was überhaupt gibt. Wenn der Klient selbst davon überzeugt ist, ein dämonisches Problem zu haben ist das für ihn eine Art Tatsache, für ihn ist es real. Und dann würde eine Psychotherapie jedenfalls erst mal eher wenig helfen. (“Dir geschehe, wie du glaubst”) Hab da selbst Erfahrung mit.
    Ich glaube, das kann dann ähnlich funktionieren wie bei dem Arzt, der dem Patienten, der überzeugt ist, todkrank zu sein, unter großem Tamtam und mit der Behauptung “Das, was ich Ihnen jetzt gebe ist ein extrem starkes Medikament, bitte sagen Sie es nicht weiter, ich tue das nur, weil Sie mir so leid tun. Aber wenn es raus kommt, werde ich meine Zulassung verlieren!” ihm dann ein halbes Ibu gibt. Das hilft, weil der Patient GLAUBT, es hilft.
    Verständlich, was ich meine? (Warum kommentieren eigentlich keine anderen?)
    LG

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    1. Hi – vielen Dank für deinen Kommentar!

      Ja, was du sagst, ist verständlich 🙂 Placebo – Exorzismus sozusagen. Ich glaube auch dass das helfen könnte. Aber ich halte es dennoch für problematisch, denn ich halte die grundlegende Idee, dass man von Dämonen (im Sinne realer Geister) besessen sein kann, für nicht lebensförderlich. Dann ist vielleicht der eine Geist weg – ich lebe aber in Furcht, dass bald ein neuer kommen könnte. Einen solchen Placebo – Exorzismus halte ich also nur dann für sinnvoll, wenn danach eine intensive Betreuung stattfindet, bei der man mit Betroffenen genau über diesen Punkt spricht. Nachvollziehbar?

      Liebe Grüße
      Fabian

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      1. Seh ich ähnlich, Aber auch da ist jeder anders. Für manche ist die Sache ja dann auch mit einer Befreiung getan. (Also ein “Exorzismus light”, sozusagen), bei anderen eskaliert es, wie du beschreibst. Klar, da muss man dann schauen, wie man damit umgeht und grade da wird es spannend. Denn die Frage ist ja dann: Ist die Person bereit, ihre Ansichten auch kritisch hinterfragen zu lassen? Ist ja nicht jeder und kann auch nicht jeder und es zu erzwingen halte ich für kontraproduktiv.

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